Wöhler

Prüfung zum „zertifizierten Prüfer der Gebäude-Luftdichtheit“

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Überblick

Nach erfolgreicher Teilnahme an dem anerkannten Lehrgang zum Prüfer der Gebäude-Luftdichtheit vom FLiB e.V. inkl. der Projektphase haben Sie die Möglichkeit die Qualifizierung zum „zertifizierten Prüfer der Gebäude-Luftdichtheit“ zu erwerben. Die Prüfung – bestehend aus einem schriftlichen Teil (Dauer max. 2 Stunden) und einer praktischen Messung (Dauer ca. 90 Minuten) - wird von unabhängigen FLiB-Prüfern in Bad Wünnenberg oder Süddeutschland abgenommen. Sie erhalten mit dem Zertifikat die Bestätigung, normgerechte und damit rechtssichere Luftdichtheitsmessungen durchführen zu können und können auf der FLiB-Homepage als Zertifizierungsinhaber gelistet werden.

Zur Prüfungsanmeldung ist eine Ausbildung als Ingenieur, Techniker, Handwerksmeister oder eine vergleichbare Ausbildung notwendig. Ggfs. kann der Prüfungsausschuss auch in einer Einzelfallprüfung entscheiden.

Termine
FLiB Prüfung zum zertifizierten Prüfer der Gebäude-Luftdichtheit
13.12.2021 | Prüfung | Bad Wünnenberg
Artikel-Nr. 429-214
15.12.2021 | Prüfung | Dingolfing
Artikel-Nr. 429-218
Schulung
& Wissen
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  • praxisnah
  • technikbegeistert
Blower-Door-Test – Luftdichtheit eines Gebäudes bestimmen

Eine luftdichte Gebäudehülle dient zur Vermeidung von Tauwasserbildung bzw. Bauschäden und Wärmeverlusten durch unkontrollierte Fugenlüftung. Außerdem gilt die Einhaltung der Luftdichtheits-Grenzwerte als Voraussetzung für Kosteneinsparungen. Dies lässt sich durch die Blower Door Messung (Luftdichtheitsmessung) feststellen.

Mit Inkrafttreten des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) am 01.11.2020 ändert sich unter anderem der Messnormbezug. Nach altem Recht (Energieeinsparungsverordnung = EnEV) werden Blower Door Messungen gemäß DIN EN 13829 Verfahren B durchgeführt, nach neuem Recht ist die DIN EN ISO 9972 Verfahren 3 maßgeblich.

Die Blower Door Messung ist eine Druckdifferenz-Messung, bei dem die Windlast an einem stürmischen Herbsttag bei Windstärke 5 auf ein Gebäude simuliert wird. Es werden die Luftwechselrate bestimmt und Leckagen in der Gebäudehülle dokumentiert.
Die Messverfahren sind in der DIN EN 13829 und in der DIN EN ISO 9972 beschrieben und unterscheiden sich in der Gebäudepräparation:

  • Zum Nachweis der EnEV-Anforderungen wird die Gebäudehülle geprüft. Dabei werden alle Öffnungen nach draußen abgedichtet (z.B. Katzenklappen, Fensterfalzlüfter, Abluftöffnungen Dunstabzugsanlage,... etc.).
  • Zum Nachweis der Anforderungen nach GEG wird das Gebäude im Nutzungszustand überprüft. Hierbei werden Öffnungen, die schließbar sind, geschlossen, aber nicht zusätzlich abgedichtet. Alle anderen Öffnungen der Gebäudehülle bleiben unverändert.

Öffnungen für die Be- und Entlüftung des Gebäudes mit Hilfe von ständig wirksamen Ventilatoren (z.B. KWL-Anlagen) werden in allen Fällen abgedichtet.

Die Blower Door Messung hat folgende Vorteile:

  • Sie zeigt eindeutiges Einspar-Potential und drohenden Energieverlust auf.
  • Die Messung kann zu Einsparungen bei den Heizkosten und höherem Wohnkomfort beitragen, denn Zugluft durch die Gebäudehülle beeinträchtigt die Behaglichkeit.
  • Schwachstellen in  der Gebäudeaußenhülle werden aufgedeckt.
  • Durch baubegleitende Blower Door Messung können schwerwiegende Bauschäden im Vorfeld vermieden werden.

Mit dem Wöhler BC 600 Blower Door Messgerät ist der vollautomatische Messablauf gemäß DIN EN ISO 9972 oder DIN EN 13829 im gesamten Volumenstrombereich von 15 m³/h bis 6000 m³/h ohne Messblendenwechsel im Handumdrehen erledigt.

Mit dem Wöhler BC 600 Blower Door Messgerät ist der vollautomatischer Messablauf gemäß DIN EN ISO 9972 oder DIN EN 13829 im gesamten Volumenstrombereich von 15 m³/h bis 6000 m³/h ohne Messblendenwechsel im handumdrehen erledigt.

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