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Der Brennwert-Check dient dazu festzustellen, ob und in welchem Maße eine Heizung vor Ort tatsächlich im Brennwertbetrieb arbeitet. Bei der Brennwertnutzung wird der im Abgas enthaltene Wasserdampf zusätzlich auskondensiert, um ihm nutzbare Energie zu entziehen. Der Brennwert-Check muss während der Heizperiode (Oktober– März) stattfinden. Ferner sollte an den Messtagen die Nutzung der Heizung im normalen Betrieb erfolgen. Der Brauchwasseranteil sollte entsprechend abgeschätzt und berücksichtigt werden.
Der Brennwert-Check bietet die Möglichkeit, anhand einer objektiven Kennzahl festzustellen, ob und in welchem Maße eine Heizung im Brennwertbetrieb arbeitet und welche Ursachen für mögliche Einschränkungen vorliegen. Der Check ist einfach in 3 Schritten durchzuführen.
Der Brennwert-Check eignet sich vor allem für Heizungen bis zu einem maximalen Kondensatdurchsatz von 365 kg pro Tag.
Das Messgerät misst über einen Zeitraum von mehreren Tagen die im Betrieb angefallene Kondensatmenge. Hierbei sollten auch die Wochenenden mit in die Messung einbezogen werden. Dazu wird ein Kondensatmengenzähler zwischen dem Kondensatablaufschlauch der Heizung und dem Abfluss eingesetzt und über ein USB-Kabel mit dem Messgerät verbunden.
Zur Auswertung der Messung setzt das Messgerät die ermittelte Kondensatmenge in Beziehung zum entsprechenden Energieverbrauch des Analysezeitraums und zeigt als Ergebnis den spezifischen Kondensatanfall in g / kWh an. Dabei garantiert die Langzeitmessung die Verlässlichkeit des Resultats. Auf der Grundlage des spezifischen Kondensatanfalls ist es dem Prüfer möglich zu beurteilen, ob die Brennwertheizung eine schlechte, mittelmäßige oder gute Brennwertnutzung aufweist. Dabei hilft ihm der auf dem Protokollausdruck aufgeführte Bestwert, der für eine Heizungsanlage des überprüften Typs möglich ist. Außerdem erleichtert die Wöhler PC-Software (DC-Serie) die Ergebnisanalyse des Brennwert-Checks. Hier wird der Ergebniswert in eine Vergleichsskala eingetragen, die die Qualität der Brennwertnutzung deutlich macht.
Zusätzlich erfasst das Gerät über Temperatursensoren die Vorlauf- und Rücklauftemperatur über zwei anzuschließende Temperatursensoren. Auch deren Verlauf wird nach der Messung im Display grafisch angezeigt, was zur Ursachenanalyse einer nicht optimalen Brennwertnutzung von Nutzen ist.
Der Brennwert-Check eignet sich vor allem für Heizungen bis zu einem maximalen Kondensatdurchsatz von 365 kg pro Tag.
Zudem kann der Brennwert-Check auch beim Heizungs-Check einfließen.
Zusammenfassung:
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